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Gefährdungsbeurteilung: Risiko-Score berechnen

Gefährdungsbeurteilung erstellen: Risiko-Score nach Branche und Tätigkeiten berechnen. Kostenloser CERTISCAN Rechner mit Maßnahmenempfehlung.

Risiko-Score berechnen

Bestimmt das Basis-Risiko
Tätigkeiten und Belastungen
Umgang mit Gefahrstoffen
Chemikalien, Reinigungsmittel, Stäube
Bildschirmarbeit (> 2h/Tag)
Monitor, Laptop, Tablet
Schweres Heben/Tragen
Lasten über 10 kg regelmäßig
Lärmbelastung
Über 80 dB(A) am Arbeitsplatz
Alleinarbeit
Arbeiten ohne Sichtkontakt zu Kollegen
Psychische Belastung
Zeitdruck, Konflikte, Monotonie
2/25
Risiko-Score
Geringes Risiko
BrancheBüro/Verwaltung
Eintrittswahrscheinlichkeit1/5
Schadensschwere2/5
Risiko-Score (W × S)2/25
RisikostufeGering
Empfohlene Maßnahmen1

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Automatisch berechnen mit CERTISCAN

CERTISCAN People & Payroll dokumentiert Gefährdungsbeurteilungen digital und überwacht Maßnahmen automatisch – DSGVO-konform und revisionssicher. Ab 29 €/Monat.

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Gefährdungsbeurteilung – Risiko-Score berechnen

Die Gefährdungsbeurteilung ist die zentrale Pflicht des Arbeitgebers im Arbeitsschutz (§ 5 ArbSchG). Sie bewertet Gefährdungen am Arbeitsplatz nach der Formel: Risiko = Eintrittswahrscheinlichkeit × Schwere. Der CERTISCAN Rechner berechnet einen Risiko-Score von 1–25 und empfiehlt passende Maßnahmen.

Beispiel: Reinigungstätigkeit mit Gefahrstoffen (Wahrscheinlichkeit 3/5) und möglichen Hautschäden (Schwere 4/5): Risiko-Score 12/25 (Mittel) – 3 Maßnahmen empfohlen (Hautschutzplan, PSA, Unterweisung).

Warum ist die Gefährdungsbeurteilung Pflicht?

Jeder Arbeitgeber muss nach § 5 ArbSchG die Arbeitsbedingungen beurteilen und dokumentieren. Bei Versäumnissen drohen Bußgelder bis 25.000 EUR. Im Schadensfall kann fehlende Dokumentation zu persönlicher Haftung führen. CERTISCAN dokumentiert die Gefährdungsbeurteilung digital und revisionssicher.

Risikomatrix: Systematisch bewerten

Die Risikomatrix kombiniert Eintrittswahrscheinlichkeit (1–5) mit Schadensschwere (1–5). Ergebnis 1–4 = gering (grün), 5–9 = mittel (gelb), 10–15 = hoch (orange), 16–25 = sehr hoch (rot). Je nach Stufe sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich.

CERTISCAN für Arbeitsschutz

CERTISCAN People & Payroll unterstützt den gesamten Arbeitsschutzprozess: Gefährdungsbeurteilung dokumentieren, Maßnahmen zuweisen und nachverfolgen, Unterweisungen planen und Vorsorgeuntersuchungen überwachen. Alles in einem System, revisionssicher im WORM-Audit-Trail.

Berechnung gepr\u00fcft von Christoph Schulz, Gr\u00fcnder CERTISCAN. Letzte Aktualisierung: M\u00e4rz 2026.

Risiko-Score berechnen: CERTISCAN vs. Alternativen

FunktionCERTISCANExcelPapier
RisikobewertungAutomatischFormel nötigManuell
Maßnahmenempfehlung
Fristüberwachung
Wirksamkeitsprüfung
Revisionssicher
WORM-Audit-Trail
Kosten29 €/Mo0 €0 €

Alles was Sie über die Gefährdungsbeurteilung wissen müssen

Rechtsgrundlage: § 5 ArbSchG

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet jeden Arbeitgeber zur Gefährdungsbeurteilung:

  • § 5 ArbSchG: Beurteilung der Arbeitsbedingungen (Grundpflicht)
  • § 6 ArbSchG: Dokumentation der Ergebnisse (ab 1 Beschäftigtem)
  • § 3 ArbSchG: Umsetzung erforderlicher Maßnahmen
  • Aktualisierung: Bei Änderungen der Arbeitsbedingungen, nach Unfällen, regelmäßig

Gefährdungsfaktoren nach GDA-Leitlinie

  • Mechanische Gefährdungen: Stolpern, Stürzen, Schneiden, Quetschen
  • Elektrische Gefährdungen: Stromschlag, Lichtbogen
  • Gefahrstoffe: Chemikalien, Stäube, biologische Arbeitsstoffe
  • Biologische Gefährdungen: Viren, Bakterien, Schimmel
  • Brand und Explosion: Entzündliche Stoffe, mangelnder Brandschutz
  • Physikalische Faktoren: Lärm, Vibration, Strahlung, Klima
  • Physische Belastungen: Heben, Tragen, Zwangshaltungen
  • Psychische Belastungen: Arbeitsmenge, Zeitdruck, Konflikte, Monotonie
  • Arbeitsumgebung: Beleuchtung, Raumklima, Platzverhältnisse
  • Arbeitsorganisation: Schichtarbeit, Alleinarbeit, Arbeitszeit

Risikomatrix (Nohl-Methode)

Die Risikobewertung erfolgt nach der Formel Risiko = W × S:

  • Eintrittswahrscheinlichkeit (W): 1 = sehr unwahrscheinlich, 2 = unwahrscheinlich, 3 = möglich, 4 = wahrscheinlich, 5 = sehr wahrscheinlich
  • Schadensschwere (S): 1 = geringfügig, 2 = gering, 3 = mittel, 4 = schwer, 5 = katastrophal
  • Risikostufe Grün (1–4): Akzeptabel, keine Sofortmaßnahmen
  • Risikostufe Gelb (5–9): Maßnahmen mittelfristig erforderlich
  • Risikostufe Orange (10–15): Maßnahmen kurzfristig erforderlich
  • Risikostufe Rot (16–25): Sofortmaßnahmen, ggf. Tätigkeit einstellen

Pflichtinhalte der Dokumentation

  • Art der Gefährdung und betroffene Arbeitsplätze
  • Ergebnis der Risikobewertung
  • Festgelegte Schutzmaßnahmen (technisch, organisatorisch, persönlich)
  • Termin und Verantwortlicher für die Umsetzung
  • Überprüfung der Wirksamkeit
  • Datum und Unterschrift (CERTISCAN: digitale Signatur im Audit-Trail)

Praxistipps

  • Gefährdungsbeurteilung pro Arbeitsplatz/Tätigkeit erstellen
  • Mitarbeiter einbeziehen (kennen die Risiken am besten)
  • Maßnahmen nach STOP-Prinzip: Substitution → Technisch → Organisatorisch → Persönlich
  • Regelmäßig aktualisieren (mind. jährlich, bei Änderungen sofort)
  • CERTISCAN für digitale Dokumentation und Maßnahmenverfolgung nutzen

H\u00e4ufig gestellte Fragen

Jeder Arbeitgeber mit mindestens einem Beschäftigten. Die Pflicht ergibt sich aus § 5 ArbSchG. Auch Kleinbetriebe und Homeoffice-Arbeitsplätze müssen beurteilt werden.
In 7 Schritten: 1) Arbeitsbereiche festlegen, 2) Gefährdungen ermitteln, 3) Risiko bewerten (Wahrscheinlichkeit × Schwere), 4) Maßnahmen festlegen, 5) Umsetzen, 6) Wirksamkeit prüfen, 7) Dokumentieren. Der CERTISCAN Rechner hilft bei Schritt 3.
Bußgeld bis 25.000 EUR (§ 25 ArbSchG). Im Schadensfall persönliche Haftung des Arbeitgebers. Die Berufsgenossenschaft kann Regress nehmen. Fehlende Dokumentation verschärft die Haftungslage erheblich.
Bei jeder Änderung der Arbeitsbedingungen (neue Maschinen, Gefahrstoffe, Prozesse), nach Arbeitsunfällen oder Beinaheunfällen und mindestens in regelmäßigen Abständen (Empfehlung: jährlich).
Die Risikomatrix bewertet Gefährdungen nach Eintrittswahrscheinlichkeit (1–5) × Schadensschwere (1–5). Das Ergebnis (1–25) bestimmt die Dringlichkeit der Maßnahmen: Grün (1–4), Gelb (5–9), Orange (10–15), Rot (16–25).
Ja, seit 2013 ist die psychische Gefährdungsbeurteilung explizit in § 5 ArbSchG aufgenommen. Arbeitsmenge, Zeitdruck, soziale Konflikte und Monotonie müssen systematisch bewertet werden.
Die Maßnahmen-Hierarchie: Substitution (Gefahrquelle beseitigen) → Technisch (Schutzeinrichtungen) → Organisatorisch (Arbeitsabläufe) → Persönlich (PSA). Höherrangige Maßnahmen haben Vorrang.
CERTISCAN dokumentiert Gefährdungsbeurteilungen digital, weist Maßnahmen zu, überwacht Umsetzungsfristen und dokumentiert die Wirksamkeitsprüfung. Alles revisionssicher im WORM-Audit-Trail.

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