Stundensatz Freiberufler berechnen 2026
Stundensatz für Freiberufler berechnen: Aus Netto-Ziel, Arbeitstagen, Urlaub und Akquise den Mindest-Stundensatz ermitteln. Kostenloser CERTISCAN Rechner.
Stundensatz für Freiberufler berechnen
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Automatisch berechnen mit CERTISCAN
CERTISCAN verwaltet Subunternehmer-Stundensätze, Abrechnungen und Leistungsnachweise automatisch. Subunternehmer-Modul ab 29 €/Monat.
Stundensatz berechnen – die Formel für Freiberufler
Als Freiberufler müssen Sie alle Kosten selbst tragen. Der Mindest-Stundensatz ergibt sich aus: Stundensatz = Jahres-Gesamtkosten ÷ produktive Stunden. Der kostenlose CERTISCAN Stundensatz-Rechner berücksichtigt Steuern, Sozialversicherung, Urlaub, Krankheit und Akquisezeit.
Beispiel: Bei 60.000 € Netto-Wunsch, 220 Arbeitstagen, 30 Tagen Urlaub, 10 Tagen krank und 20% Akquise-Anteil: Der Mindest-Stundensatz liegt bei ca. 85 €. Viele Freiberufler unterschätzen die Nebenkosten und kalkulieren zu niedrig.
Warum ist die richtige Kalkulation entscheidend?
Zu niedrige Stundensätze führen zu Selbstausbeutung. Zu hohe Sätze kosten Aufträge. Der CERTISCAN Stundensatz-Rechner hilft, den wirtschaftlich korrekten Stundensatz zu ermitteln – unter Berücksichtigung aller Faktoren.
Warum CERTISCAN für Freiberufler und Subunternehmer?
Dieser CERTISCAN Rechner gibt einen ersten Überblick. Die CERTISCAN Plattform ab 29 €/Monat verwaltet Subunternehmer-Stundensätze, erfasst Arbeitszeiten automatisch und erstellt Leistungsnachweise per Knopfdruck.
CERTISCAN verbindet Auftraggeber und Subunternehmer auf einer Plattform. Stundennachweise, Rechnungen und Qualitätsprüfungen laufen digital – transparent und nachvollziehbar für beide Seiten.
Typische Stundensätze im Facility Management
Freiberufliche FM-Berater berechnen 75–150 €/h, Spezialreiniger 35–65 €/h und technische Fachkräfte 55–95 €/h. CERTISCAN hilft, diese Sätze korrekt zu kalkulieren und durchzusetzen.
Stundensatz für Freiberufler berechnen: CERTISCAN vs. Alternativen
| Funktion | CERTISCAN | Excel | Manuell |
|---|---|---|---|
| Stundensatz-Kalkulation | Automatisch | Manuell | Schätzung |
| Zeiterfassung | Echtzeit | Nachträglich | Zettel |
| Leistungsnachweise | Digital/PDF | Manuell | Papier |
| Sub-Verwaltung | ✅ | ❌ | ❌ |
| Rechnungserstellung | Automatisch | Manuell | Manuell |
| Auslastungs-Tracking | ✅ | ❌ | ❌ |
| Kosten | 29 €/Mo | 0 € | 0 € |
Alles was Sie über Stundensätze für Freiberufler wissen müssen
Grundlagen der Stundensatz-Kalkulation
Freiberufler müssen alle Kosten selbst tragen, die Angestellte nicht sehen: Krankenversicherung, Altersvorsorge, Ausfallzeiten, Akquise und Bürokosten. Die Faustregel „Angestellten-Gehalt × 3 ÷ 1.700" gibt einen ersten Anhaltspunkt.
- Jahres-Bruttobedarf: Nettowunsch + Einkommensteuer + Krankenversicherung + Altersvorsorge
- Betriebskosten: Büro, Software, Versicherungen, Fortbildung, Fahrzeug
- Produktive Stunden: Arbeitstage − Urlaub − Krankheit − Akquise − Verwaltung
- Mindest-Stundensatz: (Bruttobedarf + Betriebskosten) ÷ produktive Stunden
Berechnung Schritt für Schritt
- Netto-Wunschgehalt festlegen (was Sie „in der Tasche" haben wollen)
- Steuern aufschlagen: ca. 30–42% Einkommensteuer (je nach Gewinn)
- Sozialversicherung: Krankenversicherung (~800 €/Monat), Altersvorsorge (~500 €)
- Betriebskosten: Büro, Software, Versicherungen (ca. 500–1.500 €/Monat)
- Produktive Tage: 365 − Wochenenden − Feiertage − Urlaub − Krankheit = ca. 200
- Abzug Akquise: 15–25% der produktiven Zeit geht für Akquise und Verwaltung drauf
- Stundensatz: Gesamtkosten ÷ (produktive Tage × Stunden × (1 − Akquise%))
Kostenpositionen Freiberufler
- Krankenversicherung: 600–900 €/Monat (GKV oder PKV)
- Altersvorsorge: 400–800 €/Monat (privat oder Versorgungswerk)
- Berufshaftpflicht: 50–200 €/Monat (je nach Branche)
- Büro/Coworking: 200–800 €/Monat
- Software/Lizenzen: 100–300 €/Monat (inkl. CERTISCAN)
- Fortbildung: 200–500 €/Monat (auf das Jahr verteilt)
- Steuerberater: 150–400 €/Monat
Stundensätze nach Branche (2026)
- FM-Beratung: 75–150 €/h
- Technische Gebäudeausrüstung: 55–95 €/h
- Spezialreinigung: 35–65 €/h
- IT-Freelancer: 80–140 €/h
- Unternehmensberatung: 120–250 €/h
- Design/Kreativ: 60–120 €/h
Praxistipps
- Mindestens 10% Puffer auf den berechneten Stundensatz aufschlagen
- Unterschiedliche Sätze für verschiedene Kunden/Projekte kalkulieren
- Jährlich neu kalkulieren (Inflation, Kostenänderungen)
- Nicht unter dem Mindest-Stundensatz arbeiten – auch nicht „für den Fuß in der Tür"
- CERTISCAN für transparente Zeiterfassung und Leistungsnachweise nutzen
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