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Elterngeld-Rechner 2026: Basis & ElterngeldPlus

Elterngeld berechnen: Basis, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus. Min 300 €, max 1.800 €. Kostenloser CERTISCAN Rechner 2026.

Elterngeld berechnen

Durchschnittliches monatliches Netto der letzten 12 Monate
Basis: 65–67%, max 1.800 €. Plus: halber Betrag, doppelte Dauer.
Monate
Max. 14 Monate (12 + 2 Partnermonate)
h/Wo
0 = keine Teilzeit. Max. 32h/Woche erlaubt.
Partnerschaftsbonus (+4 Monate)
Beide Eltern arbeiten 24–32h/Woche gleichzeitig
1.625 €
Basiselterngeld pro Monat
📊 1.625 €/Monat × 12 Monate
Nettoeinkommen2.500 €
Ersetzungsrate65.0%
Monatliches Elterngeld1.625 €
Bezugsmonate12 Monate
Summe Elterngeld19.500 €
Gesamtsumme19.500 €
Vergleich: Basiselterngeld (14 Mon.): 19.500 € | ElterngeldPlus (28 Mon.): 19.500 €. Basiselterngeld bei voller Auszeit vorteilhafter.
Hinweis: Dieser Rechner liefert eine Orientierung. Die tatsächliche Elterngeldhöhe hängt von weiteren Faktoren ab (Steuerklasse, Sonderzahlungen, Mutterschaftsgeld-Anrechnung). Verbindlich berechnet wird es von der Elterngeldstelle.

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Elterngeld berechnen – Basis, Plus und Partnerschaftsbonus

Das Elterngeld beträgt 65–67% des Nettoeinkommens vor der Geburt. Basiselterngeld: min. 300 €, max. 1.800 € pro Monat für bis zu 14 Monate. ElterngeldPlus: halber Betrag, doppelte Dauer. Der kostenlose CERTISCAN Elterngeld-Rechner berechnet alle Varianten sofort.

Beispiel: Bei 2.500 € Netto ergibt sich ein Basiselterngeld von 1.625 €/Monat (65%). Über 12 Monate: 19.500 € Gesamtsumme. Mit ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus sind bis zu 28 Monate möglich – insgesamt sogar mehr Geld bei gleichzeitiger Teilzeit.

Basiselterngeld vs. ElterngeldPlus

Basiselterngeld: 65–67% vom Netto, 300–1.800 €/Monat, bis 14 Monate (12 + 2 Partnermonate). ElterngeldPlus: Halber Betrag (150–900 €), aber doppelt so lang (bis 28 Monate). Ideal bei Teilzeitarbeit in der Elternzeit – der Zuschuss läuft länger.

Ersetzungsrate: 65% oder 67%?

Bei einem Nettoeinkommen unter 1.240 € steigt die Ersetzungsrate: Für je 2 € unter 1.240 € erhöht sich der Satz um 0,1 Prozentpunkte, maximal auf 100%. Ab 1.240 € Netto gilt 65%, bei Geringverdienern bis zu 67%.

Partnerschaftsbonus

4 zusätzliche ElterngeldPlus-Monate für jeden Elternteil, wenn beide gleichzeitig 24–32 Stunden/Woche arbeiten. CERTISCAN berechnet den Bonus automatisch und zeigt die optimale Aufteilung zwischen den Partnern.

Berechnung gepr\u00fcft von Christoph Schulz, Gr\u00fcnder CERTISCAN. Letzte Aktualisierung: M\u00e4rz 2026.

Elterngeld berechnen: CERTISCAN vs. Alternativen

FunktionCERTISCANOnline-RechnerManuell
Basis-ElterngeldAutomatischEinfachFehleranfällig
ElterngeldPlusTeilweise
Partnerschaftsbonus
Optimale Aufteilung
Teilzeit-Szenario
GesamtsummeAlle VariantenEinfachAufwändig
KostenKostenlos0 €0 €

Alles was Sie über Elterngeld wissen müssen

Gesetzliche Grundlage

Das Elterngeld ist im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) geregelt. Seit 2015 gibt es drei Varianten:

  • Basiselterngeld (§§4–5 BEEG): 65–67% des Nettoeinkommens, min. 300 €, max. 1.800 €, bis 14 Monate
  • ElterngeldPlus (§4a BEEG): Halber Betrag, doppelte Dauer, ideal bei Teilzeit
  • Partnerschaftsbonus (§4b BEEG): 4 Extra-Monate pro Elternteil bei gleichzeitiger Teilzeit (24–32h/Woche)

Berechnung des Elterngeldes

  1. Bemessungszeitraum: Die 12 Monate vor der Geburt (Mutterschaftsgeld-Monate werden ausgeklammert)
  2. Nettoeinkommen ermitteln: Durchschnittliches monatliches Netto aus nichtselbständiger Arbeit
  3. Ersetzungsrate anwenden: 65% (ab 1.240 €), stufenweise bis 67% (unter 1.240 €), bis 100% (unter 340 €)
  4. Deckelung: Min. 300 €, max. 1.800 € (Basis) / max. 900 € (Plus)

Monatsaufteilung

  • 12 Monate: Ein Elternteil allein
  • 14 Monate: Beide Elternteile zusammen (mind. 2 Monate pro Partner)
  • ElterngeldPlus: 1 Basismonat = 2 Plus-Monate
  • Partnerschaftsbonus: +4 Monate pro Elternteil bei paralleler Teilzeit
  • Maximal: Bis zu 28 Monate kombiniert (Basis + Plus + Bonus)

Elterngeld und Teilzeit

Während des Elterngeldbezugs dürfen Sie max. 32 Stunden/Woche arbeiten (früher 30h). Bei Teilzeiteinkommen wird das Elterngeld reduziert:

  • Elterngeld = 65% × (Netto vor Geburt − Netto in Teilzeit)
  • ElterngeldPlus kann sich bei Teilzeit besonders lohnen: Der Zuschuss wird nicht stärker gekürzt, läuft aber doppelt so lang

Sonderfälle

  • Mehrlingszuschlag: +300 € pro weiterem Kind (Basis) / +150 € (Plus)
  • Geschwisterbonus: +10% (mind. +75 € Basis / +37,50 € Plus) bei weiterem Kind unter 3 Jahren
  • Selbständige: Berechnung auf Basis des Gewinns (Steuerbescheid)
  • Beamte: Bezüge statt Netto, ggf. Zuschüsse anrechenbar

Praxistipps

  • Elterngeld mindestens 3 Monate vor der Geburt planen
  • ElterngeldPlus bei geplanter Teilzeit oft vorteilhafter als Basiselterngeld
  • Partnerschaftsbonus nutzen: 4 Extra-Monate bei 24–32h Teilzeit
  • Steuerklasse vor der Geburt optimieren (Wechsel in Klasse III für den beziehenden Elternteil)
  • Mutterschaftsgeld wird auf Elterngeld angerechnet

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H\u00e4ufig gestellte Fragen

Das Basiselterngeld beträgt 65–67% des Nettoeinkommens vor der Geburt, mindestens 300 € und maximal 1.800 € pro Monat. ElterngeldPlus: 150–900 €. Die genaue Ersetzungsrate hängt von der Einkommenshöhe ab.
Basiselterngeld: Voller Betrag für max. 14 Monate. ElterngeldPlus: Halber Betrag, dafür doppelte Dauer (bis 28 Monate). ElterngeldPlus lohnt sich besonders bei Teilzeitarbeit während der Elternzeit.
Basiselterngeld: 12 Monate (ein Elternteil) bzw. 14 Monate (beide Elternteile, mind. 2 Monate pro Partner). ElterngeldPlus: Bis zu 28 Monate. Partnerschaftsbonus: +4 Monate pro Partner.
Arbeiten beide Elternteile gleichzeitig 24–32 Stunden/Woche, erhalten sie jeweils 4 zusätzliche ElterngeldPlus-Monate. Voraussetzung: Mindestens 4 aufeinanderfolgende Monate gleichzeitige Teilzeit.
Ja, bis zu 32 Stunden/Woche (seit 2023, vorher 30h). Das Teilzeiteinkommen wird auf das Elterngeld angerechnet: Elterngeld = 65% × (Netto vorher − Netto Teilzeit).
Das Elterngeld wird anhand des Nettoeinkommens berechnet. Ein Wechsel in Steuerklasse III vor der Geburt (mind. 7 Monate vorher) erhöht das Netto und damit das Elterngeld. Kann bis zu 200 €/Monat mehr bringen.
Ja, mindestens 300 € Basiselterngeld bzw. 150 € ElterngeldPlus pro Monat – auch ohne vorheriges Einkommen (z. B. Studierende, Hausfrauen/-männer).
Ja, Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss werden voll auf das Basiselterngeld angerechnet. Die Monate des Mutterschutzes gelten als Basiselterngeld-Monate. ElterngeldPlus wird nicht angerechnet.
Ja, bei Mehrlingen gibt es einen Zuschlag: +300 € Basiselterngeld (bzw. +150 € ElterngeldPlus) pro weiterem Kind. Bei Zwillingen also zusätzlich 300 €/Monat.
Antrag bei der Elterngeldstelle des Wohnort-Bundeslandes. Benötigt: Geburtsurkunde, Einkommensnachweise (Lohnabrechnungen der letzten 12 Monate), Bescheinigung des Arbeitgebers über Elternzeit.

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