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Bussgeld-Risiko-Rechner: Wie hoch ist Ihr finanzielles Risiko?

Bussgeld-Risiko berechnen: Zeiterfassung, HinSchG, DGUV V3, E-Rechnung, ESG, LkSG, DSGVO. Maximales Risiko in EUR. Kostenlos.

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Bussgeld-Risiko: Was kostet Nicht-Compliance?

Deutsche Unternehmen unterliegen zahlreichen gesetzlichen Pflichten. Verstoesse koennen empfindliche Bussgelder nach sich ziehen – von 10.000 EUR bei fehlenden DGUV V3 Pruefungen bis zu 20 Millionen EUR (oder 4% des Jahresumsatzes) bei DSGVO-Verstoessen. Dieser Rechner berechnet Ihr maximales Bussgeld-Risiko.

Praxisbeispiel: Ein mittelstaendisches Unternehmen mit 100 Mitarbeitern und 5 Mio EUR Umsatz, das keine Zeiterfassung hat, keinen HinSchG-Meldekanal betreibt und die DGUV V3 Pruefung versaeumt hat, riskiert mindestens 90.000 EUR an Bussgeldern – ohne DSGVO-Risiko.

Die 7 groessten Bussgeld-Risiken

Die gesetzlichen Pflichten und ihre maximalen Bussgelder:

  • DSGVO: Bis 20 Mio EUR oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes (der hoehere Wert gilt)
  • LkSG: Bis 2% des Jahresumsatzes (ab 1.000 Mitarbeiter)
  • HinSchG: Bis 50.000 EUR (fehlender Meldekanal, ab 50 Mitarbeiter)
  • Zeiterfassung: Bis 30.000 EUR (seit BAG-Urteil 2022 Pflicht)
  • E-Rechnung: Vorsteuerabzug-Verlust (effektiv 19% des Rechnungsbetrags)
  • DGUV V3: Bis 10.000 EUR + persoenliche Haftung bei Unfaellen
  • ESG-Bericht: Variiert nach Unternehmenspflicht (CSRD)

Kumulative Risiken

Die Bussgelder koennen sich kumulieren: Jeder Verstoss wird separat geahndet. Ein Unternehmen mit mehreren Compliance-Luecken riskiert die Summe aller Einzelbussgelder. Dazu kommen indirekte Kosten: Reputationsschaden, Kundenabwanderung, erhoehte Versicherungspraemien und persoenliche Haftung der Geschaeftsfuehrung.

Berechnung geprüft von Christoph Schulz, Gründer CERTISCAN. Letzte Aktualisierung: März 2026.

Bussgeld-Risiko berechnen: CERTISCAN vs. Alternativen

PflichtMaximales BussgeldHaeufigkeit der KontrolleCERTISCAN-Loesung
Zeiterfassung30.000 €Bei Kontrolle/KlageAutomatisch
HinSchG50.000 €Jaehrlich/BeschwerdenMeldekanal
DGUV V310.000 € + HaftungBG-PruefungFristenverwaltung
E-RechnungVorsteuer-VerlustBetriebspruefungKonformitaet
LkSG2% UmsatzBAFA-PruefungRisikoanalyse
DSGVO20 Mio € / 4% UmsatzBeschwerde/KontrolleDatenschutz-Modul

Bussgeld-Risiko: Detaillierte Aufschluesselung nach Pflicht

Bussgeld-Tabelle (Stand 2026)

PflichtRechtsgrundlageMaximales BussgeldGilt ab
ZeiterfassungArbZG, BAG-Urteil 202230.000 EURAlle Unternehmen
HinweisgeberschutzHinSchG50.000 EURAb 50 Mitarbeiter
E-RechnungE-RechV, UStGVorsteuer-VerlustB2G sofort, B2B ab 2025
ElektropruefungDGUV V3, BetrSichV10.000 EUR + HaftungAlle Unternehmen
ESG-BerichtCSRD, CSR-RUGVariiertGrosse Unternehmen
LieferkettensorgfaltLkSG2% JahresumsatzAb 1.000 MA
DatenschutzDSGVO Art. 8320 Mio EUR / 4% UmsatzAlle Unternehmen

DSGVO: Das groesste Einzelrisiko

Die DSGVO sieht zwei Bussgeld-Stufen vor:

  • Stufe 1 (Art. 83 Abs. 4): Bis 10 Mio EUR oder 2% des Umsatzes – fuer technisch-organisatorische Verstoesse
  • Stufe 2 (Art. 83 Abs. 5): Bis 20 Mio EUR oder 4% des Umsatzes – fuer Verstoesse gegen Betroffenenrechte, Grundsaetze, Uebermittlungen
  • Es gilt jeweils der hoehere Wert

LkSG: Umsatzabhaengiges Bussgeld

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sieht Bussgelder bis 2% des weltweiten Jahresumsatzes vor. Ab 8 Mio EUR Bussgeld droht zusaetzlich der Ausschluss von oeffentlichen Auftraegen fuer bis zu 3 Jahre. Das LkSG gilt seit 2024 fuer Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern.

Zeiterfassung: Unterschaetztes Risiko

Seit dem BAG-Urteil vom 13.09.2022 sind alle Arbeitgeber zur systematischen Zeiterfassung verpflichtet. Die Bussgeldhoehe nach ArbZG betraegt bis zu 30.000 EUR. Hinzu kommt: Ohne Zeiterfassung sind ArbZG-Verstoesse (Ueberstunden, fehlende Pausen) schwer nachweisbar – das erhoehte Bussgeld-Risiko multipliziert sich.

Persoenliche Haftung der Geschaeftsfuehrung

Bei vielen Pflichten haftet nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Geschaeftsfuehrung persoenlich:

  • DGUV V3: Bei Arbeitsunfaellen durch fehlende Pruefungen drohen strafrechtliche Konsequenzen
  • Datenschutz: Vorsaetzliche Verstoesse koennen persoenliche Bussgelder nach sich ziehen
  • Organisationsverschulden (OWiG): Mangelnde Aufsichtspflicht, bis 10 Mio EUR

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Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist das maximale Bussgeld bei fehlender Zeiterfassung?+
Bis zu 30.000 EUR nach ArbZG. Seit dem BAG-Urteil 2022 sind alle Arbeitgeber zur systematischen Zeiterfassung verpflichtet. Hinzu kommen moegliche Bussgelder fuer ArbZG-Verstoesse (Ueberstunden, fehlende Pausen), die ohne Zeiterfassung nicht erkennbar sind.
Ab wann gilt das HinSchG?+
Das Hinweisgeberschutzgesetz gilt seit Juli 2023 fuer Unternehmen ab 50 Mitarbeitern. Ein interner Meldekanal ist Pflicht. Bussgeld bei Verstoss: bis 50.000 EUR. CERTISCAN bietet einen integrierten, anonymen Meldekanal.
Wie berechnet sich das DSGVO-Bussgeld?+
Das Bussgeld kann bis zu 20 Mio EUR oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes betragen – es gilt der hoehere Wert. Bei einem Unternehmen mit 10 Mio EUR Umsatz waere das Maximum 400.000 EUR (4%) oder 20 Mio EUR.
Hafte ich als Geschaeftsfuehrer persoenlich?+
Ja, in vielen Faellen. Bei DGUV V3-Verstoessen mit Personenschaden drohen strafrechtliche Konsequenzen. Bei DSGVO-Verstoessen sind persoenliche Bussgelder moeglich. Das OWiG sieht fuer Organisationsverschulden bis 10 Mio EUR vor.
Koennen sich die Bussgelder kumulieren?+
Ja. Jeder Verstoss wird separat geahndet. Ein Unternehmen ohne Zeiterfassung (30.000 EUR), ohne HinSchG-Kanal (50.000 EUR) und mit DGUV V3-Maengeln (10.000 EUR) riskiert mindestens 90.000 EUR – ohne DSGVO.
Wie kann ich das Bussgeld-Risiko minimieren?+
Drei Schritte: 1) Quick Wins umsetzen (Zeiterfassung, HinSchG-Kanal, DGUV V3). 2) Systematische Compliance-Ueberwachung einfuehren. 3) Audit-Trail sicherstellen. CERTISCAN automatisiert alle drei Punkte in einer Plattform.

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