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Calculators/Wochenarbeitszeit-Rechner 2026: Wochenstunden berechnen
Arbeitszeit & Überstunden · Free calculator

Wochenarbeitszeit-Rechner 2026: Wochenstunden berechnen

Die Wochenarbeitszeit ergibt sich aus: Stunden pro Tag × Arbeitstage pro Woche. Der kostenlose CERTISCAN Wochenarbeitszeit-Rechner berechnet Ihre wöchentliche Arbeitszeit inklusive Pausenabzug und prüft automatisch die ArbZG-Konformität.

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DSGVOAES-256WORM-AUDITXRECHNUNGCSRD

Wochenarbeitszeit berechnen

Werte 2026
Guide

Wochenarbeitszeit berechnen – so geht's

Die Wochenarbeitszeit ergibt sich aus: Stunden pro Tag × Arbeitstage pro Woche. Der kostenlose CERTISCAN Wochenarbeitszeit-Rechner berechnet Ihre wöchentliche Arbeitszeit inklusive Pausenabzug und prüft automatisch die ArbZG-Konformität.

Beispiel: Bei 8 Stunden pro Tag und 5 Arbeitstagen ergibt sich: 8 × 5 = 40 Wochenstunden brutto. Abzüglich 30 Minuten Pause pro Tag: 7,5 × 5 = 37,5 Wochenstunden netto. CERTISCAN berechnet das automatisch.

Warum ist die Wochenarbeitszeit wichtig?

Die wöchentliche Arbeitszeit bestimmt Urlaubsanspruch, Überstundenberechnung, Teilzeitquoten und Gehaltsvergleiche. Für Arbeitgeber im Facility Management ist die exakte Kenntnis der Wochenarbeitszeit essentiell – besonders bei Schichtbetrieb, Teilzeit und Minijobs. Der CERTISCAN Wochenarbeitszeit-Rechner liefert sofort alle relevanten Kennzahlen.

ArbZG-Konformitätscheck

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) begrenzt die tägliche Arbeitszeit auf maximal 10 Stunden und die Wochenarbeitszeit auf maximal 48 Stunden (6 Werktage × 8 Stunden, Ausgleich bis 10h möglich). Bei über 6 Stunden Arbeitszeit ist eine Pause von mindestens 30 Minuten vorgeschrieben, ab 9 Stunden mindestens 45 Minuten.

Verstöße gegen das ArbZG können Bußgelder bis 30.000 € nach sich ziehen. CERTISCAN überwacht die Einhaltung in Echtzeit und warnt automatisch bei Verstößen.

Brutto- vs. Netto-Arbeitszeit

Die Brutto-Arbeitszeit umfasst die gesamte Anwesenheitszeit inklusive Pausen. Die Netto-Arbeitszeit ist die tatsächlich gearbeitete Zeit nach Pausenabzug. Für die Lohnberechnung und den ArbZG-Check zählt die Netto-Arbeitszeit. CERTISCAN unterscheidet beides automatisch.

Mit der CERTISCAN Zeiterfassung auf Anfrage sehen Arbeitgeber die Wochenarbeitszeit jedes Mitarbeiters in Echtzeit – inklusive ArbZG-Compliance und automatischer Pausenberechnung.

In comparison

FunktionCERTISCANExcelManuell
Wochenarbeitszeit-BerechnungAutomatischFormel nötigTaschenrechner
ArbZG-KonformitätscheckEchtzeit-WarnungManuellFehleranfällig
PausenabzugAutomatisch (konfigurierbar)ManuellOft vergessen
Überstunden-Erkennung
JahresarbeitszeitManuell
BAG-konforme Aufzeichnung
Team-Übersicht
KostenAuf Anfrage0 €0 €
Good to know

Alles was Sie über die Wochenarbeitszeit wissen müssen

Gesetzliche Grundlage: Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

Das Arbeitszeitgesetz regelt die Arbeitszeit in Deutschland:

  • § 3 ArbZG: Werktägliche Arbeitszeit max. 8 Stunden, Verlängerung auf 10 Stunden bei Ausgleich innerhalb von 6 Monaten
  • § 4 ArbZG: Ruhepause 30 Min. bei >6h, 45 Min. bei >9h Arbeitszeit
  • § 5 ArbZG: Ununterbrochene Ruhezeit von 11 Stunden nach Arbeitsende
  • § 9 ArbZG: Sonn- und Feiertagsruhe (Ausnahmen für bestimmte Branchen)
  • § 16 ArbZG: Arbeitgeber muss Arbeitszeiten aufzeichnen, die über 8h hinausgehen

Berechnung der Wochenarbeitszeit

Die Standardformeln:

  1. Wochenstunden brutto = Stunden pro Tag × Arbeitstage pro Woche
  2. Wochenstunden netto = (Stunden pro Tag − Pausenminuten/60) × Arbeitstage
  3. Monatsstunden = Wochenstunden × 4,33
  4. Jahresstunden = Wochenstunden × 52

Beispiel: 8,5h pro Tag, 5 Tage, 30 Min. Pause: (8,5 − 0,5) × 5 = 40h netto/Woche, 40 × 52 = 2.080h/Jahr

Typische Wochenarbeitszeiten in Deutschland

  • Vollzeit Industrie: 35–40 h/Woche (IGM: 35h, Chemie: 37,5h)
  • Vollzeit Öffentlicher Dienst: 38,5–41 h/Woche (je nach Bundesland)
  • Teilzeit: Vertraglich vereinbart, oft 15–30 h/Woche
  • Facility Management: Oft Schichtbetrieb, 38–40 h/Woche bei Vollzeit
  • Reinigungsbranche: Viele Teilzeitkräfte mit 20–30 h/Woche

Wochenarbeitszeit und Urlaubsanspruch

  • 5-Tage-Woche: Min. 20 Urlaubstage (§ 3 BUrlG)
  • 6-Tage-Woche: Min. 24 Urlaubstage
  • Umrechnung bei Teilzeit: Urlaubstage × (Arbeitstage/Woche ÷ 5)
  • Branchentarifverträge: Oft 25–30 Urlaubstage

Überstunden und Wochenarbeitszeit

  • Überstunden entstehen bei Überschreitung der vertraglichen Wochenarbeitszeit
  • Mehrarbeit liegt vor bei Überschreitung der tariflichen Arbeitszeit
  • ArbZG-Grenze: Max. 48h/Woche (Durchschnitt über 6 Monate: max. 8h × 6 Werktage)
  • Dokumentationspflicht: BAG-Urteil (1 ABR 22/21) – Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten systematisch erfassen

Praxistipps für Arbeitgeber

  • Wochenarbeitszeit regelmäßig mit Soll-Stunden abgleichen
  • Pausenzeiten korrekt abziehen (ArbZG-Pflicht!)
  • Digitale Zeiterfassung einführen (BAG-Urteil beachten)
  • Gleitzeit-Konten zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung nutzen
  • Überstundengrenzen gemäß ArbZG überwachen (max. 48h/Woche)

Verwandte Themen

  • Arbeitszeitrechner – Tägliche Arbeitszeit berechnen
  • Überstundenrechner – Überstunden und Zuschläge berechnen
  • Pausenrechner – Gesetzliche Pausen prüfen
  • Blog: Arbeitszeitgesetz 2026
FAQ

Frequently asked questions

Wie berechne ich die Wochenarbeitszeit?
Wochenarbeitszeit = Stunden pro Tag × Arbeitstage pro Woche. Für die Netto-Arbeitszeit ziehen Sie die Pausenzeit ab. Bei 8h/Tag und 5 Tagen: 40h brutto, abzüglich 30 Min. Pause: 37,5h netto.
Was ist die maximale Wochenarbeitszeit in Deutschland?
Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erlaubt maximal 48 Stunden pro Woche (6 Werktage × 8 Stunden). Vorübergehend sind bis zu 60 Stunden möglich, wenn im 6-Monats-Durchschnitt maximal 48h eingehalten werden.
Wie viele Stunden sind Vollzeit?
Vollzeit bedeutet in Deutschland meist 35–40 Stunden pro Woche. Die genaue Zahl regelt der Arbeits- oder Tarifvertrag. In der IG Metall sind es 35h, im öffentlichen Dienst 38,5–41h.
Zählt die Pause zur Arbeitszeit?
Nein, Pausen zählen nicht zur Arbeitszeit. Bei über 6 Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause Pflicht, ab 9 Stunden 45 Minuten (§ 4 ArbZG). Die Netto-Arbeitszeit ist die Brutto-Arbeitszeit minus Pause.
Wie rechne ich Wochen- in Monatsstunden um?
Monatsstunden = Wochenstunden × 4,33. Der Faktor 4,33 ergibt sich aus 52 Wochen ÷ 12 Monate. Bei 40 Wochenstunden sind das 173,2 Monatsstunden.
Was sind die Folgen bei Überschreitung der Wochenarbeitszeit?
Bei Verstößen gegen das ArbZG drohen Bußgelder bis 30.000 €. Bei wiederholten oder vorsätzlichen Verstößen ist sogar eine Strafverfolgung möglich (§ 23 ArbZG). CERTISCAN warnt automatisch bei Überschreitungen.
Wie berechne ich die Jahresarbeitszeit?
Jahresarbeitszeit = Wochenstunden × 52. Bei 40h/Woche: 40 × 52 = 2.080 Stunden/Jahr. Abzüglich Urlaub und Feiertage ergibt sich die Netto-Jahresarbeitszeit.
Gilt das ArbZG auch für Teilzeit?
Ja, das ArbZG gilt für alle Arbeitnehmer – auch Teilzeitkräfte und Minijobber. Die tägliche Höchstarbeitszeit (10h) und Pausenregelungen gelten uneingeschränkt.
Muss der Arbeitgeber die Arbeitszeit erfassen?
Ja, seit dem BAG-Urteil (1 ABR 22/21) sind Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitszeit systematisch zu erfassen. CERTISCAN bietet eine digitale, revisionssichere Zeiterfassung auf Anfrage.
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Netto-Arbeitszeit?
Brutto-Arbeitszeit = Anwesenheitszeit inklusive Pausen. Netto-Arbeitszeit = tatsächlich gearbeitete Zeit ohne Pausen. Für die Lohnberechnung und den ArbZG-Check zählt die Netto-Arbeitszeit.
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h
Tägliche Arbeitszeit inklusive Pause (z. B. 8 oder 8,5 h)
Üblich: 5 Tage (Mo–Fr) oder 6 Tage (Mo–Sa)
Min.
Gesetzlich: 30 Min. ab 6h, 45 Min. ab 9h (§4 ArbZG)
ArbZG-Höchstgrenzen
VorgabeWertStatus
Max. Arbeitszeit/Tag10 h (Ausgleich)OK
Max. Arbeitszeit/Woche48 h (Durchschnitt)OK
Pause ab 6hmind. 30 Min.OK
Pause ab 9hmind. 45 Min.OK
37,5 h
Wochenarbeitszeit (netto)
ArbZG-konform
Stunden pro Tag (brutto)
8 h
Pause pro Tag
30 Min.
Netto-Arbeitszeit pro Tag
7,5 h
Arbeitstage pro Woche
5 Tage
Wochenstunden (brutto)
40,0 h
Wochenstunden (netto)
37,5 h
Monatsstunden (netto, × 4,33)
162,4 h
Jahresstunden (netto, × 52)
1.950 h