Für Reinigungsfirmen, die ihrer § 5-ArbSchG-Pflicht nachkommen müssen – geführt, mit Reinigungs-Vorlage und Wiedervorlage-Erinnerung.
Die Gefährdungsbeurteilung ist für jeden Arbeitgeber ab dem ersten Beschäftigten Pflicht – auch für die kleine Reinigungsfirma. Aber sie ist Papierkram, den kaum jemand gern macht: Gefährdungen auflisten, Risiken bewerten, Maßnahmen festlegen, dokumentieren. In Word-Dateien und Ordnern verstaubt das, die Wiedervorlage wird vergessen, und wenn die Berufsgenossenschaft oder ein Auftraggeber danach fragt, ist das Dokument veraltet oder unvollständig.
Dazu die Fachfragen: Welche Maßnahme hat Vorrang? Wer prüft, ob sie wirkt? Und wie beweist man später, dass alles fristgerecht gelaufen ist?
Die Gefährdungsbeurteilung führt Sie Schritt für Schritt durch die Pflicht – mit einer Vorlage für die Reinigung.
Sie starten aus einem kuratierten Reinigungs-Referenzkatalog, dessen Einträge beim Anlegen in Ihre eigenen, mandantengetrennten Zeilen kopiert werden. Jede Gefährdung bewerten Sie in einer 5×5-Risikomatrix (Eintrittswahrscheinlichkeit × Schwere → Ampel), deren Größe und Schwellen pro Betrieb konfigurierbar sind – nichts ist fest verdrahtet. Schutzmaßnahmen leiten Sie nach der STOP-Rangfolge ab (Substitution → Technisch → Organisatorisch → Persönlich), mit Verantwortlichem, Frist und Status. Auch das Restrisiko nach Maßnahmen wird bewertet.
Die Wirksamkeit wird im Vier-Augen-Prinzip geprüft (Prüfer ≠ Umsetzer); bei Teilwirkung entsteht automatisch eine verkettete Folge-Maßnahme. Die Unterweisung der Mitarbeiter (§ 12 ArbSchG) dokumentieren Sie digital. Die freigegebene Beurteilung wird zum revisionssicheren § 6-Dokument (PDF) mit allen Pflichtfeldern, per Siegel-Hash geschützt und versioniert – eine Änderung erzeugt eine neue Version, die alte bleibt als Nachweis. Ein Cron erinnert an Wiedervorlage, Maßnahmen- und Wirksamkeitsfristen. Sondergruppen (Schwangere, Jugendliche, Alleinarbeit) sind als Flags berücksichtigt.
Ein kuratierter Reinigungs-Referenzkatalog gibt den Einstieg; beim Anlegen werden die Einträge in Ihre eigenen, mandantengetrennten Zeilen kopiert.
Wahrscheinlichkeit × Schwere ergibt die Risiko-Ampel; Matrix-Größe und Schwellen sind pro Betrieb einstellbar – auch das Restrisiko nach Maßnahmen wird bewertet.
Maßnahmen folgen der STOP-Rangfolge; ihre Wirksamkeit prüft ein Zweiter (Prüfer ≠ Umsetzer). Bei Teilwirkung entsteht automatisch eine Folge-Maßnahme.
Die freigegebene Beurteilung wird zum versiegelten PDF mit allen Pflichtfeldern, versioniert – eine Änderung erzeugt eine neue Version, die alte bleibt als Nachweis.
Ein Cron erinnert an Wiedervorlage sowie Maßnahmen- und Wirksamkeitsfristen – mit einem Vorlauf, den Sie selbst festlegen.
Aus der Reinigungs-Vorlage oder leer starten; die Einträge werden in Ihre eigenen Zeilen kopiert.
Gefährdungen in der 5×5-Matrix bewerten, STOP-Maßnahmen festlegen, Restrisiko bewerten.
Freigabe (WORM + Siegel-Hash), § 6-PDF, dann die Unterweisung der Mitarbeiter dokumentieren.
Maßnahmen erledigen, Wirksamkeit im Vier-Augen-Prinzip prüfen; der Cron erinnert an die Wiedervorlage.
| Anforderung | CERTISCAN Gefährdungsbeurteilung | Word-Datei & Ordner |
|---|---|---|
| Geführter Prozess mit Reinigungs-Katalog | ||
| 5×5-Risikomatrix (konfigurierbar) | per Hand | |
| STOP-Maßnahmen mit Vier-Augen-Wirksamkeit | ||
| Versioniertes, versiegeltes § 6-Dokument | ||
| Unterweisungs-Nachweis (§ 12) | lose Liste | |
| Automatische Wiedervorlage-Erinnerung |
Im Flatrate-Tarif enthalten – Gesamtpreis auf Anfrage
Legal source: ArbSchG § 5 (Beurteilungspflicht), § 6 (Dokumentation), § 4 (STOP-Rangfolge), § 12 (Unterweisung); MuSchG § 10; JArbSchG § 28a; DGUV Vorschrift 1; ISO 45001 (6.1.2). · As of: 2026
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