RFID ist die Identifikation per Funk ohne Sichtkontakt. Für Logistik und Handel dominiert der UHF-Standard ISO/IEC 18000-63, der die Pulk-Erfassung vieler Objekte gleichzeitig erlaubt.
RFID (Radio-Frequency Identification) überträgt Kennungen per Funk. Für die Lieferkette relevant ist vor allem der UHF-Bereich (860 bis 930 MHz), genormt in ISO/IEC 18000-63 — technisch identisch mit dem GS1-Standard EPC UHF Gen2.
Pulk-Erfassung. Ein UHF-Lesegerät erfasst viele Tags gleichzeitig, aus mehreren Metern Entfernung, ohne Sichtkontakt — eine ganze Palette beim Durchfahren des Tors. Das ist mit optischen Codes prinzipbedingt unmöglich.
| Merkmal |
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| NFC |
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| Frequenz | 860–930 MHz | 13,56 MHz |
| Reichweite | mehrere Meter | wenige Zentimeter |
| Pulk-Erfassung | ja | nein |
| Smartphone-Lesbarkeit | nein (Zusatzgerät) | ja |
Für Produktpässe folgt daraus ein praktischer Schluss: UHF-RFID eignet sich für die Prozesskette, NFC und optische Codes für den Zugriff durch Endnutzer. Viele Konzepte kombinieren daher zwei Datenträger.
Wo RFID im Zusammenspiel von Datenträger, Kennung und Pass steht, ordnet der Überblick zum Digitalen Produktpass ein.
Legal source: ISO/IEC 18000-63 (EPC UHF Gen2) · As of: 2026
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