PLM verwaltet die technischen Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus — von der Entwicklung über Stücklisten und Änderungsstände bis zur Außerbetriebnahme.
PLM ist das führende System für die Entwicklungssicht auf ein Produkt. Es kennt die Konstruktion, nicht den Verkaufspreis.
Mehrere Datenarten, die ein Produktpass tragen kann, entstehen ausschließlich in der Entwicklung. Der Rezyklatanteil etwa ist eine Materialeigenschaft und lässt sich nur über die Stückliste sauber ermitteln. Dasselbe gilt für Angaben zu besorgniserregenden Stoffen, zur Reparierbarkeit oder zur Zerlegbarkeit.
Ein Punkt, der in Produktpass-Projekten regelmäßig unterschätzt wird: Produkte ändern sich. Wenn ein Pass nach Artikel 9 Abs. 2 Buchstabe i ESPR mindestens für die erwartete Lebensdauer verfügbar sein muss, muss auch nachvollziehbar bleiben, welcher Konstruktionsstand für ein konkretes Exemplar galt. Das ist eine PLM-Aufgabe, keine PIM-Aufgabe.
Welche Angaben aus der Produktentwicklung im Pass landen können, ordnet der Überblick zum Digitalen Produktpass ein.
Structural legal info – not legal advice. Amounts and deadlines may change.