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Calculators/Stundensatz Freiberufler berechnen 2026
Business & Kalkulation · Free calculator

Stundensatz Freiberufler berechnen 2026

Als Freiberufler müssen Sie alle Kosten selbst tragen. Der Mindest-Stundensatz ergibt sich aus: Stundensatz = Jahres-Gesamtkosten ÷ produktive Stunden.

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Stundensatz für Freiberufler berechnen

Werte 2026
Guide

Stundensatz berechnen – die Formel für Freiberufler

Als Freiberufler müssen Sie alle Kosten selbst tragen. Der Mindest-Stundensatz ergibt sich aus: Stundensatz = Jahres-Gesamtkosten ÷ produktive Stunden. Der kostenlose CERTISCAN Stundensatz-Rechner berücksichtigt Steuern, Sozialversicherung, Urlaub, Krankheit und Akquisezeit.

Beispiel: Bei 60.000 € Netto-Wunsch, 220 Arbeitstagen, 30 Tagen Urlaub, 10 Tagen krank und 20% Akquise-Anteil: Der Mindest-Stundensatz liegt bei ca. 85 €. Viele Freiberufler unterschätzen die Nebenkosten und kalkulieren zu niedrig.

Warum ist die richtige Kalkulation entscheidend?

Zu niedrige Stundensätze führen zu Selbstausbeutung. Zu hohe Sätze kosten Aufträge. Der CERTISCAN Stundensatz-Rechner hilft, den wirtschaftlich korrekten Stundensatz zu ermitteln – unter Berücksichtigung aller Faktoren.

Warum CERTISCAN für Freiberufler und Subunternehmer?

Dieser CERTISCAN Rechner gibt einen ersten Überblick. Die CERTISCAN Plattform auf Anfrage verwaltet Subunternehmer-Stundensätze, erfasst Arbeitszeiten automatisch und erstellt Leistungsnachweise per Knopfdruck.

CERTISCAN verbindet Auftraggeber und Subunternehmer auf einer Plattform. Stundennachweise, Rechnungen und Qualitätsprüfungen laufen digital – transparent und nachvollziehbar für beide Seiten.

Typische Stundensätze im Facility Management

Freiberufliche FM-Berater berechnen 75–150 €/h, Spezialreiniger 35–65 €/h und technische Fachkräfte 55–95 €/h. CERTISCAN hilft, diese Sätze korrekt zu kalkulieren und durchzusetzen.

In comparison

FunktionCERTISCANExcelManuell
Stundensatz-KalkulationAutomatischManuellSchätzung
ZeiterfassungEchtzeitNachträglichZettel
LeistungsnachweiseDigital/PDFManuellPapier
Sub-Verwaltung
RechnungserstellungAutomatischManuellManuell
Auslastungs-Tracking
KostenAuf Anfrage0 €0 €
Good to know

Alles was Sie über Stundensätze für Freiberufler wissen müssen

Grundlagen der Stundensatz-Kalkulation

Freiberufler müssen alle Kosten selbst tragen, die Angestellte nicht sehen: Krankenversicherung, Altersvorsorge, Ausfallzeiten, Akquise und Bürokosten. Die Faustregel „Angestellten-Gehalt × 3 ÷ 1.700" gibt einen ersten Anhaltspunkt.

  • Jahres-Bruttobedarf: Nettowunsch + Einkommensteuer + Krankenversicherung + Altersvorsorge
  • Betriebskosten: Büro, Software, Versicherungen, Fortbildung, Fahrzeug
  • Produktive Stunden: Arbeitstage − Urlaub − Krankheit − Akquise − Verwaltung
  • Mindest-Stundensatz: (Bruttobedarf + Betriebskosten) ÷ produktive Stunden

Berechnung Schritt für Schritt

  1. Netto-Wunschgehalt festlegen (was Sie „in der Tasche" haben wollen)
  2. Steuern aufschlagen: ca. 30–42% Einkommensteuer (je nach Gewinn)
  3. Sozialversicherung: Krankenversicherung (~800 €/Monat), Altersvorsorge (~500 €)
  4. Betriebskosten: Büro, Software, Versicherungen (ca. 500–1.500 €/Monat)
  5. Produktive Tage: 365 − Wochenenden − Feiertage − Urlaub − Krankheit = ca. 200
  6. Abzug Akquise: 15–25% der produktiven Zeit geht für Akquise und Verwaltung drauf
  7. Stundensatz: Gesamtkosten ÷ (produktive Tage × Stunden × (1 − Akquise%))

Kostenpositionen Freiberufler

  • Krankenversicherung: 600–900 €/Monat (GKV oder PKV)
  • Altersvorsorge: 400–800 €/Monat (privat oder Versorgungswerk)
  • Berufshaftpflicht: 50–200 €/Monat (je nach Branche)
  • Büro/Coworking: 200–800 €/Monat
  • Software/Lizenzen: 100–300 €/Monat (inkl. CERTISCAN)
  • Fortbildung: 200–500 €/Monat (auf das Jahr verteilt)
  • Steuerberater: 150–400 €/Monat

Stundensätze nach Branche (2026)

  • FM-Beratung: 75–150 €/h
  • Technische Gebäudeausrüstung: 55–95 €/h
  • Spezialreinigung: 35–65 €/h
  • IT-Freelancer: 80–140 €/h
  • Unternehmensberatung: 120–250 €/h
  • Design/Kreativ: 60–120 €/h

Praxistipps

  • Mindestens 10% Puffer auf den berechneten Stundensatz aufschlagen
  • Unterschiedliche Sätze für verschiedene Kunden/Projekte kalkulieren
  • Jährlich neu kalkulieren (Inflation, Kostenänderungen)
  • Nicht unter dem Mindest-Stundensatz arbeiten – auch nicht „für den Fuß in der Tür"
  • CERTISCAN für transparente Zeiterfassung und Leistungsnachweise nutzen

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FAQ

Frequently asked questions

Wie berechne ich meinen Stundensatz als Freiberufler?
Stundensatz = (Nettowunsch + Steuern + SV + Betriebskosten) ÷ produktive Stunden. Bei 60.000 € Netto-Ziel liegt der Mindest-Stundensatz meist zwischen 75 und 95 €. Der CERTISCAN Rechner berechnet das automatisch.
Was ist ein realistischer Stundensatz für Freiberufler?
Je nach Branche: IT 80–140 €/h, Beratung 120–250 €/h, FM 55–150 €/h. Wichtig: Unter 50 €/h ist für die meisten Freiberufler wirtschaftlich nicht tragbar.
Wie viele produktive Stunden hat ein Freiberufler pro Jahr?
Typisch: 365 Tage − 104 WE − 11 Feiertage − 30 Urlaub − 10 Krank = 210 Tage. Abzüglich 20% Akquise/Verwaltung = 168 Tage × 8h = ca. 1.344 produktive Stunden.
Welche Kosten muss ich als Freiberufler einrechnen?
Krankenversicherung (~800 €/Mo), Altersvorsorge (~500 €), Berufshaftpflicht, Büro, Software, Steuerberater, Fortbildung. Insgesamt 2.000–4.000 €/Monat an Fixkosten.
Muss ich MwSt auf den Stundensatz aufschlagen?
Ja, als Regelbesteuerer müssen Sie 19% MwSt aufschlagen. Ein Stundensatz von 85 € netto wird zu 101,15 € brutto. Kleinunternehmer (< 22.000 € Umsatz) sind MwSt-befreit.
Wie berücksichtige ich Akquisezeit?
Typisch sind 15–25% der Arbeitszeit für Akquise und Verwaltung. Diese Zeit ist nicht fakturierbar, muss aber über den Stundensatz mitfinanziert werden.
Wie oft sollte ich meinen Stundensatz anpassen?
Mindestens jährlich. Bei Inflation, Kostenänderungen oder neuen Qualifikationen sofort. CERTISCAN trackt Ihre tatsächlichen Kosten und zeigt, ob Ihr Stundensatz noch passt.
Was ist der Unterschied zwischen Stundensatz und Tagessatz?
Tagessatz = Stundensatz × 8. Ein 85 €/h Stundensatz ergibt 680 €/Tag. Viele Projekte werden mit Tagessätzen kalkuliert, Zeiterfassung erfolgt trotzdem stundengenau.
Wie hilft CERTISCAN Freiberuflern?
CERTISCAN erfasst Arbeitszeiten, erstellt Leistungsnachweise und verbindet Auftraggeber mit Subunternehmern. Stundensätze, Abrechnungen und Qualität auf einer Plattform. Preis auf Anfrage.
Kann ich verschiedene Stundensätze für verschiedene Kunden haben?
Ja, das ist üblich. Große Aufträge = günstigerer Satz, Spezialwissen = höherer Satz, Stammkunden = Sonderkonditionen. Wichtig: Nie unter dem Mindest-Stundensatz.
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€
Was Sie netto in der Tasche haben wollen
Tage
Werktage abzgl. Feiertage (ca. 220)
Tage
Empfohlen: mindestens 25–30 Tage
Tage
Durchschnitt: 10–15 Tage/Jahr
20 %
5 %40 %
Nicht-fakturierbare Zeit für Akquise, Buchhaltung etc.
92 €
Mindest-Stundensatz (netto)
Realistischer Stundensatz
Netto-Wunsch/Jahr
60.000 €
+ Einkommensteuer (~35%)
21.000 €
+ KV/Altersvorsorge/Kosten
25.200 €/Jahr
Gesamtbedarf/Jahr
106.200 €
Produktive Tage
180 Tage
Fakturierbare Tage
144 Tage
Produktive Stunden
1.152 h/Jahr
Stundensatz
92 €
Tagessatz (8h)
738 €
Tipp: Schlagen Sie mindestens 10% Puffer auf (101 €). Mit 19% MwSt: 110 € brutto/Stunde.